Dioramenbau

Dioramenbau

Als Diorama (zu altgriechisch διοράειν dioráein „hindurchsehen, durchschimmern, durchschauen“, also Durchscheinbild) bezeichnet man in der Nachfolge von Krippendarstellungen stehende Schaukästen, bei denen mit Modellfiguren und -landschaften vor einem oft halbkreisförmigen, bemalten Hintergrund zum Beispiel historische Szenen, soziale Milieus (ein zeitweilig beliebtes Motiv waren sogenannte Hochzeitskrippen), Berufe oder Tiere in ihrer natürlichen Umgebung dargestellt werden.

(Quelle: Wikipedia)



Was soll man wissen um einen wirklich gutes Diorama zu bauen? — Alles!

Zum Beispiel, möchte man einem Dorf darstellen, wo Soldaten eine Pause zwischen den Einsätzen genießen:

- Was für Gebäude soll man machen und wie soll dieses Gebäude aussehen?

- Was für Pflanzen bzw. Bäume passen zu diesen Landschaft und Jahreszeit?

- Welche Haushaltgegenstände damals üblich waren und wo die liegen sollen?

- Welche Technik in welchen Zustand passt am besten dazu?

- Wie viel Figuren man braucht und welche Rollen die spielen sollen um ohne Wörter eine Geschichte zu erzählen?

- Und wie man das Ganze platzieren soll, dass es kompositionell richtig wird?

- Wo und wie man die wichtigsten Stellen betonen soll?

Man braucht also gewisse Kenntnisse in Geschichte, Architektur, Anthropologie, Biologie, Militärgeschichte und vieles mehr.

Dioramenbau ist also das schwierigste Genre in Modellbau überhaupt!

Heute kann man wirklich alles mögliches darstellen und einzige Begrenzungsfaktoren sind Budget und Fantasie.               

Hier können Sie mit mir kontaktieren, um alle Einzelheiten zu besprechen.